Archiv für November 2009

Veranstaltungsreihe „Know your enemy“

Veranstaltungen:
# Studentenverbindungen – Eine kritische Betrachtung | Dienstag 24.11.2009 | 20 Uhr ZHG 003 Universität
In Deutschland gibt es ungefähr 1.000 Studentenverbindungen mit ca. 22.000 studierenden Mitgliedern und 135.000 Alten Herren. Alleine in Göttingen existieren über 40 Verbindungen: Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften, Sänger- und Turnerschaften, Gildenschaften etc. Die verschiedenen Arten von Studentenkorporationen unterscheiden sich in einigen Punkten voneinander, sie haben allerdings auch Gemeinsamkeiten die ihre Ursprünge im 19. Jahrhundert haben und bis heute gültig sind. Ein Beispiel hierfür ist das Lebensbundprinzip: Einmal korporiert – immer korporiert.
Die Veranstaltung soll über die Geschichte sowie die Gegenwart der Studentenverbindungen in Deutschland und Österreich informieren, sowie ihre reaktionären Traditionen, Ideologien und Strukturen beleuchten.
ReferentInnen: Gruppe Gegenstrom

# Versteckspiel / ‚Autonome Nationalisten‘ – Nazi-Codes und Lifestyle / Das neue Phänomen der ‚AN‘ | Dienstag 01.12.2009 | 19 Uhr DGB – Haus
Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte Markenkleidung gehört.
Im zweiten Teil wird es dann um das relativ junge Phänomen der ‚Autonomen Nationalisten‘ gehen, welche spätestens seit dem Neonazi-Aufmarsch 1. Mai 2008 in Hamburg, durch gewalttätige Übergriffe in größere mediale Erscheinung getreten sind. ‚Autonome Nationalisten‘ zeichnen sich durch eine Übernahme des Kleidungsstils und der Aktionsformen der linksradikalen Szene aus.
Es wird aufgezeigt, woher sie kommen, wer sie sind und worin ihre Gefährlichkeit besteht.
Zu Gast: Ein Referent des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (APABIZ)

# Rückenwind für die nationale Opposition? – Die aktuelle Neonaziszene in Südniedersachsen | Donnerstag 10.12.2009 | 20 Uhr Theaterkeller
Nach dem Austritt bekannter Partei-Funktionäre aus der NPD im Jahr 2004 tritt die extreme Rechte in Göttingen nur noch selten offen auf. Auch Nazidemonstrationen und -kundgebungen sind in Südniedersachsen seit 2006 ausgeblieben. Doch vor allem im Göttinger Umland organisierte sich die extreme Rechte neu. Sie kann dabei auf ein Netzwerk aus Versänden, Läden und fest in der Szene verankerte Größen in der Region bauen. Allein ein genauerer Blick auf den Personenkreis, der in die Geschehnisse um die Table-Dance Bar ‚Strip‘ im November 2008 beteiligt war, zeigt eine heterogene Szene, die sich aber in ihrer menschenverachtenden Ideologie einig ist.
Der Vortrag setzt sich mit den jüngsten Vorkommnissen in Südniedersachsen auseinander, beleuchtet die aktuellen Akteur_innen der extremen Rechten und fragt nach der momentanen Organisierung und Vernetzung der regionalen Szene.
Zu Gast: Kai Budler, Journalist

# Ach du lieber Gott! – Christlicher Fundamentalismus und das Comeback der Religion | Dienstag 15.12.2009 | 20 Uhr JuzI
Ihre weltliche Herrschaft hat die Religion glücklicherweise weitgehend eingebüßt. Die Kanzlerin wird vom Bundestag gewählt und nicht mehr vom Papst eingesetzt und die Welt wird heute jeden Abend von Galileo auf Pro7 erklärt, nicht mehr Sonntag morgens von der Kanzel herab.
Gänzlich von Wissenschaft entzaubert will sie jedoch einfach nicht verschwinden. Die Religion scheint in der westlichen Welt zur Privatsache geworden zu sein, jede_r kann mit sich selbst ausmachen an was und wen geglaubt wird. Über diese Hintertür jedoch hält Religion wieder Einzug ins Öffentliche und beweist, dass sie alles andere als erledigt ist.
Es sind gerade die radikalen Christen, vor allem die Evangelikalen die seit Jahren Zulauf haben und trotz (oder gerade wegen) ihres Hasses auf Schwule und Lesben, trotz ihres Antisemitismus und Rassismus, trotz ihrer repressiven Sexualmoral und militanten, sexistischen Ablehnung von Abtreibung von den beiden großen Kirchen hoffiert werden wo es nur geht.
In dem Vortrag soll vor allem der Frage nachgegangen werden, wie sich Religion in der bürgerlichen Gesellschaft nicht nur transformiert und erhält sondern auch ein Comeback feiert. Daneben wollen wir einige der widerlichsten Erscheinungen des christlichen Fundamentalismus in der Region vorstellen und aufzeigen wie und wo sie ihr Unwesen treiben.
Die Referenten:Patsy und Fred

KNOW YOUR ENEMY – Veranstaltungsreihe 24.11 – 15.12

Einführung:
Nazis, RassistInnen, NationalistInnen, Sexisten, AntisemitInnen – es gibt eine Menge Arschlöcher. Göttingen hat noch immer den Ruf als linke Hochburg, in denen die rechten Freunde von Unterdrückung und Diskriminierung keinen Platz haben. Aber auch hier laufen Menschen mit komischen bunten Hüten oder Thor Steinar-Klamotten unbehelligt durch die Straßen. Viele wissen gar nicht, was es damit auf sich hat – andere, die es wissen, sind sich nicht sicher, wie sie sich bei einem Aufeinandertreffen verhalten sollen.

Wir wollen mit unserer Veranstaltungsreihe einen Überblick vermitteln, welche reaktionären Gestalten sich in Göttingen und Umgebung tummeln. Verbindungsstudenten verschiedenster Couleur werden im Stadtgebiet und auf dem Uni-Campus immer präsenter, im Ostviertel sind sie mit Hut und Schärpe bereits allgegenwärtig. Immer öfter sind vereinzelte Nazis in der Innenstadt anzutreffen. Auch wenn dies in Göttingen (noch) recht selten der Fall ist, sieht die Situation in der direkten Umgebung deutlich anders aus: im Harz und anderswo gibt es seit Jahren feste Nazistrukturen, die für die dort lebenden Menschen, die nicht in das einfältige Nazi-Weltbild passen,eine ernste Bedrohung darstellen. Zunehmend tritt auch eine weitere unangenehme Gruppe öffentlich auf: christliche FundamentalistInnen, die gegen Abtreibung und sexuelle Selbstbestimmung mobil machen.

Bei genauerem Hinsehen werden die Überschneidungspunkte zwischen Nazis, Burschis und Hardcore-Christen offensichtlich. Am auffälligstem wird dies am Beispiel der Göttinger Burschenschaft Hannovera deutlich. Als Teil des Dachverbandes „Deutsche Burschenschaft“ gehört sie selber zum extrem rechten Rand des Verbindungswesens; ihre Mitglieder haben sowohl Kontakte ins neonazistische Spektrum als auch zu christlichen FundamentalistInnen. Exemplarisch sei hier ihre Veranstaltung „Ein Volk entsorgt seine Kinder“ mit dem sogenannten christlichen „Lebensschützer“ Manfred Libner erwähnt, die im April unter Protest auf ihrem Haus stattfand.
Der gemeinsame Nenner dieser Gruppen liegt irgendwo zwischen Nationalstolz, autoritärem Denken, konservativem heißt patriarchalem und heterosexistischem Weltbild und Verteidigung der Volksgemeinschaft. In unseren Veranstaltungen wird es darum gehen zu verdeutlichen, was diese Gruppen machen, welche Inhalte/Ideologien dahinter stehen und warum diese der Forderung nach einer freieren Gesellschaft entgegen stehen.

In Bezug auf Neonazis werden wir zusätzlich in einer Veranstaltung allgemein auf ihre Codes und Erkennungszeichen eingehen, mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklungen der sogenannten „Autonome NationalistInnen“.
Ohne Frage gibt es Unterschiede zwischen Neonazis, Burschis und Hardcore-Christen. Da sich diese Gruppen in Ideologie und Praxis unterscheiden, muss auch eine linke Antwort auf ihr öffentliches Auftreten unterschiedlich ausfallen. Gleich ist ihnen allen, dass sie jeglicher Emanzipation entgegen stehen und die Bedrohung und Diskriminierung bestimmter Gruppen (MigrantInnen, Homosexuelle, Frauen etc.) aufrecht erhalten oder gar verstärken wollen – sei es durch Einfluss in Politik und Wirtschaft oder im „Kampf um die Straße“. Nicht zuletzt wollen wir daher auch eine Diskussion anregen, was wir gemeinsam gegen sie tun können.

Gruppe Gegenstrom, November 2009

Neue Ausgabe der redical times

Vor einigen Tagen ist in Göttingen eine neue Ausgabe der „redical times – Zeitung gegen den kaptialistischen Normalzustand“ erschienen.

Anlässlich des 20. Todestages der Antifaschistin Conny liegt der Schwerpunkt dieser Ausgabe auf einer Auseinandersetzung mit dem staatlichen Gewaltmonopol bzw. dem Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Gewalt.

Die Artikel im Einzelnen:

* Kampf der Gewalt der falschen Freiheit!
* Kapitalismus und Gewalt –ein Widerspruch?
* „Es gibt kein Ende der Geschichte!“ ( Aufruf zur …umsGanze! Demonstration)
* „Die Wölfe werden dich nicht freiwillig einladen zum Essen, …
… mit dir teilen und dich dann bitten ihnen die Zähne zu ziehen – Interview mit Victor Neuss
* Wer hat uns belogen – Sozialpädagogen! ( kleine Ankündigung rundum einen Pädagogik-Kongress im November an der Uni Göttingen, mehr dazu demnächst)

In dieser redical Times findet ihr, wie oben schon erwähnt, auch ein interessantes Interview mit einem Aktivisten aus der Autonomen Antifa (M), der von Ende der 80er Jahre bis in dieses Jahrtausend hinein in der Göttinger autonomen Linken aktiv war.

Ergänzt wird die November 2009-Ausgabe durch Terminhinweise rundum um Veranstaltungen & Aktionen zum 20. Todestag von Conny und Vorträgen zur …umsGanze! – Broschüre in anderen Städten.
Hier zum download (pdf):
pdf
Die Zeitung ist auch in gedruckter Form per E-Mail zu bestellen.

Außerdem sind die redicals on Tour:
on Tour

Mobivideo zur antinationalen Demonstration

Mr.Communism: „…jetzt gehn wir zum Kommunismus über!“

Antinationale bundesweite Demonstration:
“ Es gibt kein Ende der Geschichte! – Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit“
7. November | 16 Uhr | Checkpoint Charlie Berlin (Friedrichstr./Kochstr.)

Antinationalismus diskutieren!

Aktuell gib es eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zur Disskusion um Antinational/Antideutsch. Aufhänger sind die „Staat. Nation. Kapital. Scheisse.“-Kampagne des „…ums Ganze!“-Bündnisses und die „Still not lovin´ Germany“-Kampagne aus Lepzig, sowie die übliche Fahnendebatte. Allerdings sticht die aktuelle Diskussion insofern hervor, als das sie solidarisch geführt wird, die Protagonist_innen sich also nicht einfach in identitärer Abgerenzung üben, sondern sich aufeinander beziehen und miteinader diskutieren, sowie die geneigte Öffentlichkeit an der Debatte teilhaben lassen.
Bereits zur antinationalen Parade am 23.Mai in Berlin hatte es Diskussionen um das Mitführen von Nationalfahnen (der Alliierten und Israels) gegeben. Diese Diskussion gewann dann im Vorlauf der Demonstrationen am 3.Oktober in Saarbrücken und am 10.Oktober in Leipzig an Fahrt. Der Text „Gegen Deutschland helfen keine Gedichte!“ von der autonomen antifa [f] und des Antifa AK Köln führte zu einer Reaktion der Antifa Saar / Projekt AK, einer Antwort von sinistra! und diversen Diskussion auf Blogs und in Foren. Zusätzlich gab es noch ein paar Anmerkungen zum Leipziger Aufruf, sowie eine Reaktion auf diese.
Im Vorfeld der antinationalen Demonstration am 7.November in Berlin folgte dann eine fast zweistündiges Radiointerview mit Vertreter_innen von T.O.P. B3rlin und anderen linksradikalen Gruppen und Einzelpersonen, darunter …nevergoinghome. und die Naturfreundejugend Berlin: Teil1 & Teil2
Die Differenzen die sich in diesem Streitgespräch zeigten, manifestierten sich dann auch in verschiedenen Aufrufen für die Bündnisdemo am 7.November. Neben dem Aufruf eines großen Bündnisses u.a. getragen von den „…ums Ganze!“-Gruppen, gibt es nun auch einen der Gruppe Internationale KommunistInnen und einen von der Emanzipative Antifaschistische Gruppe, der Naturfreundejugend Berlin, …nevergoinghome, Gruppe subcutan und den Jungdemokrat_innen/Junge Linke Brandenburg.
Und in der Jungle World läuft aktuell eine Disko-Reihe zum Verhältnis der Linken zu den Ereignissen 1989 und dem Realsozialismus. Auch in diesen Beiträgen spielen Fragen aus der Debatte um Antinational/Antideutsch eine wichtige Rolle. Angela Marquardt meint der Mauerfall war eine Befreiung und sollte daher nicht im Zentrum der antinationalen Proteste stehen. Georg Fülberth hält in der gleichen Ausgabe dagegen – die Mauer hätte ihren Zweck erfüllt und war ebenso wie die Besatzung Deutschlands eine Art Diktatur zur Erziehung der postfaschistischen Gesellschaft. T.O.P. B3rlin machen in ihrem Beitrag stark, dass es bei der Kritik an der deutschen Nation und beim Protest gegen die Wendefeierlichkeiten nicht nur um Rassismus und Antisemitismus gehen kann, sondern auch die Herrschaft einer falschen Freiheit kritisiert werden sollte. Sie nehmen darin ganz konkret Bezug auf die verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkte der Inititiven in Berlin und Lepzig, sowie z.T. selbst in den regionalen Bündnissen. Andreas Schreier betrachtet darauf folgend im nächsten Jungle World-Beitrag die DDR-Opposition und kommt zu dem Schluß, dass diese die Wiedervereinigung garnicht wollte. Mario Möller schließlich versucht die 1989 sich auch artikulierenden freiheitlichen Anliegen zu würdigen und behauptet, das die Linke heute „mit antikapitalistischem Getöse ihre Feindschaft gegen das individuelle Glück“ hinausposaunen würde.
Zusätzlich hat die Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (eine Gruppe aus dem „Still not lovin´ Germany“-Vorbereitungskreis) ebenfalls in der Jungle World den Text „Deutschland lieben“ veröffentlicht, der sich wieder ganz explizit als Debattenbeitrag an „…ums Ganze!“ richtet und vorgetragene Kritik an der inhaltlichen Ausrichtung der „Still not lovin´ Germany“-Kampagne zurückweist:

Deutschland lieben
Die Nation im Sinne des Standortnationalismus zu analysieren, ist nicht falsch, aber eine Reduktion. Das Treiben des Mobs geht jenseits der Kapitalakkumulation vonstatten. Auch der Nationalsozialismus lässt sich nicht damit erklären, dass hier die in der ökonomischen Konkurrenz vereinzelten Individuen nach kollektiver Identifikation strebten. Eine Kritik des Antinationalismus.

Das »Supergedenkjahr« 2009 befindet sich auf dem Höhepunkt: 60 Jahre BRD und 20 Jahre Ende der DDR sind zu feiern. Zahllose fröhliche Veranstaltungen nationalistischer Provenienz finden hierzulande statt und provozieren den Widerspruch der hiesigen Linken.

Die Abwehr des nationalistischen Taumels ist dabei common sense, und doch tun sich Differenzen darüber auf, wie dieser Taumel zu interpretieren ist. Das Bündnis »Um’s Ganze« sieht hierin die Mobilisierung des Staatsvolks zur Identifikation mit der Nation und zur Sicherung des »Standorts Deutschland« in der globalen Weltmarktkonkurrenz. Den Kern sieht es demgemäß im Nationalismus als Standortlogik. In diesem Sinne organisierte das Bündnis eine antinationale Kampagne zu den »Wendefeierlichkeiten 2009« unter dem Motto »Staat. Nation. Kapital. Scheiße!« – mit größeren Demonstrationen am 23. Mai und 7. November 2009 in Berlin – und veröffentlichte jüngst eine Broschüre mit dem Titel »Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit. Zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs«.

In Leipzig wiederum formierte sich ein Bündnis aus mehreren Leipziger Gruppen (inkl. Inex), um ebenfalls eine Kampagne zu den »Wendefeierlichkeiten 2009« zu lancieren, die unter dem Titel »Still not lovin’ Germany« läuft. Im Zen­trum dieser Kampagne stehen die deutsche Mythenbildung und ihre Repräsentation im Jahre 2009. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung des Aufrufs des Leipziger Bündnisses kritisierte die Berliner Gruppe TOP (»Um’s Ganze«) dessen vermeintliche Ausrichtung auf bloße Phänomene des deutschen Nationalismus. In einer Mail an den AK 2009 heißt es: »Gerade hierdurch besteht die Gefahr, dass sich eine ausschließliche Kritik am deutschen Nationalismus und seinen Widerlichkeiten in kons­truktive Kritik für die deutsche Nation verwandelt. Letztlich legt der Text die Forderung nach einem aufgeklärten liberalen Deutschland nahe.«

Weder unterstützt das Bündnis »Um’s Ganze« den Leipziger Aufruf noch hat Inex den Kampagnenaufruf von »Um’s Ganze« unterstützt. Beides waren Entscheidungen mit Gründen. Im Folgenden wollen wir die begonnene Diskussion aufgreifen und forcieren. Wir verteidigen den Leipziger Aufruf gegen die Kritik von TOP und kritisieren die »Um’s-Ganze«-Kampagne, vor allem den Antinationalismus, wie er von der Gruppe TOP und dem Bündnis »Um’s Ganze« formuliert wird und in der hiesigen Linken immer weiter um sich greift.“ weiter…

Längere Papiere zum Thema gibts ebenfalls von der Initiative gegen jeden Extremismusbegriff mit ihrer Broschüre „Nie wieder Revolution für Deutschland – Unser Statement zum Gedenkjahr“ und dem „…ums Ganze!“-Bündnis mit „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“.
Etwas aus dem Rahmen fällt die Georg-Weerth-Gesellschaft Köln mit ihrem Text „Farbbeutel, Böller und dummes Geschwätz – Über das Kasperletheater der „Antinationalen““, der wohl nicht als Debattenbeitrag gedacht ist, sondern nur zum Rumpöbeln . Dieser Text wurde als Flugballt vor einer gut gefüllten Veranstaltung „Zur Geschichte und Zukunft der Antinationalen“ des Antifa AK Köln mit den Referent_Innen Thomas Ebermann, Jutta Ditfurth und T.O.P. B3rlin verteilt. Reaktionen darauf gibt es hier und hier.
Eine recht gute Zusammenfassung zum deutschen Superjubeljahr und den Protesten dagegen gibt es außerdem auf Indymedia.
to be continued…
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